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Sabine Radicke
Die Traumschreiberin
Dokumentarfilm (16:47 Minuten)
© 2002
Der Film ist ein Portrait der sechzigjährigen Elfriede
Iber. Bezeichnend für Elfriede ist ihre späte Persönlichkeitsentwicklung,
die einhergeht mit einer ausgelebten, kreativen Entfaltung.
Streng erzogen und durch die Bedingungen des kleinbäuerlichen
Lebens eingeengt, lernte sie- nach dem Tod ihrer Mutter
und in ihrem jetzigen Umfeld- sich von ihren sozialen
Prägungen langsam zu lösen und einer in ihr wohnenden
Welt Ausdruck zu verleihen. Im hohem Alter beginnt
sie selbstständig zu
werden, zu malen und gar ihre Träume aufzuschreiben.
Die regelmäßige- über Jahre- fast tägliche Niederschrift
ihrer Träume ist ein Beweis dafür, dass Elfriede sehr
früh in eine Weilt flüchtete, die mit der scheinbaren
Wirklichkeit nicht viel gemein hatte.
wachsinn
Kurzfilm (11:42 Minuten)
© 2002
Thematischer Schwerpunkt dieses Films ist die Konfrontation
von Traum und Wirklichkeit. Traum und Realität stehen sich
gegenüber. Der Traum verhüllt den Verstand und entführt
diesen in eine Welt der Ungreifbarkeit, übrig bleibt die
Erinnerung.
Unsere Träume vollziehen sich vorwiegend in Bildern, die scheinar
ohne Anfang immer schon da sind und die einander meist
ohne erkennbare Übergänge ablösen. Subjektiv drückt sich
darin eine Wirklichkeit aus, die wir als besonders erleben
und in der alles Sprachliche, gemessen an der Bilderwelt- relativ
zurücktritt. Objektiv betrachtet offenbart sich in dieser
Bilderwelt eine urtümliche Beziehung zur Wirklichkeit.
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